Martin D 35
Die besonderheit bei Martins D35 ist offensichtlich der dreigeteilte Rücken. In den 60ern hatte man dieses Feature erfunden, weil große Stücke Rio-Palisander immer teurer und schwerer zu finden waren. Durch die Dreiteilung konnte man kleinere Stücke verwenden und so höchstwertiges Holz verbauen, das sonst ob mangelnder Größe nicht für Gitarren nutzbar gewesen wäre.
Damals und heute
Was damals galt und richtig war ist heute genauso brisant und notwendig. Es geht zwar nicht mehr um Rio-Palisander, sondern "nur" um ostindischen, das Problem ist aber ähnlich. Gute Hölzer werden immer teurer, teilweise auch seltener und vielfache Waldschutzmaßnahmen verknappen den Markt zusehends. Mit der Verwendung kleinerer Holzstücke wird das Optimum aus dem hochwertigen Holz herausgeholt, sowohl klanglich, optisch, als auch wirtschaftlich und ökologisch.
Wichtig ist aufm Platz
Nun wäre die Idee als solches zwar gut, aber nur wenig nutzbringend, klänge die Gitarre nicht wie eine echte und typische Martin. Aber diese Sorge ist zum Glück völlig unbegründet: die D 35 hat alle Martinstärken, klingt genau wie eine Dreadnaught aus dem Hause der Erfinder der Westerngitarre klingen soll, nämlich umwerfend! Fett, laut, direkt, schnell, groß, dynamisch, prachtvoll, eben typisch Martin!
Features:
Dreadnaught aus der Standard-Serie
Hals-Korpus-Übergang am 14. Bund
Massive Sitka- Fichtendecke, highgloss
Boden und Zargen aus massivem ostindischen Palisander, highgloss
Boden dreiteilig
Ebenholz-Griffbrett
inklusive Martin Hardshell koffer
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